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Union Investment und Genuss & Harmonie erzielen herausragendes Ergebnis bei der GreenCanteen-Rezertifizierung

(Isabella von Danwitz, Bernd Hartkopf, Kim Trayser, Alexander Wardenger, Ekkehart Lehmann | Quelle: GreenCanteen)


Nach drei Jahren erfolgreicher GreenCanteen-Zertifizierung stellte sich das Projektteam rund um Bernd Hartkopf und Alexander Wardenga erneut der Bewertung – diesmal unter deutlich verschärften Bedingungen. Der 2024 neu aufgelegte Kriterienkatalog bringt höhere Anforderungen sowie neue Impulse aus Praxis, Wissenschaft und Politik mit sich. Zahlreiche Kriterien wurden weiter verschärft, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung sicherzustellen.


Mit einem Gesamterfüllungsgrad von beeindruckenden 93% setzt das Team ein starkes Zeichen. Bereits bei der Erstzertifizierung wurden 83% erreicht – eine hervorragende Ausgangsbasis, die im Verlauf der Jahre konsequent weiterentwickelt wurde. Das Ergebnis dokumentiert die deutliche Steigerung und unterstreicht das anhaltende Engagement des Teams.


Die feierliche Siegelvergabe fand im Rahmen des GreenCanteen ComeTogether beim Gastgeber Freudenberg in Weinheim statt und bot einen würdigen Rahmen, um diese besondere Leistung zu würdigen.



Besonders in den zentralen Handlungsfeldern zeigt sich die Stärke des Betriebs: 83% im Bereich Speiseplanung und 87 % bei Beschaffung und Zutaten verdeutlichen, wie wirkungsvoll nachhaltige Maßnahmen in der Praxis umgesetzt werden können – genau dort, wo der größte Hebel für Transformation liegt.


Das Speiseangebot überzeugt durch einen hohen pflanzenbasierten Anteil: 69% der Gerichte sind vegetarisch oder vegan. Ergänzt wird dies durch DGE-zertifizierte Linien sowie eine konsequent saisonale Ausrichtung. Kreative Projekte wie das Einlegen und Fermentieren von Obst und Gemüse oder die Herstellung eigener Produkte, beispielsweise selbst hergestellter Sojasauce, unterstreichen das Engagement des Teams. Gleichzeitig werden Rezepturen kontinuierlich optimiert, um den Anteil tierischer und ressourcenintensiver Komponenten zu reduzieren.


Wenn tierische Produkte eingesetzt werden, dann mit klaren Qualitätsstandards: 100% des verwendeten Fleisches stammen aus artgerechter Tierhaltung, unter anderem von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) oder regionalen Partnern. Der Bio-Anteil konnte auf über 30% gesteigert werden, zusätzlich ist der Betrieb nun Bioland-Partner. Auch Fairtrade-Produkte sowie Fisch aus MSC- bzw. ASC-zertifizierter Herkunft sind fester Bestandteil des Sortiments. Ebenfalls wurde Flugware durch eine übergeordnete Leitlinie konsequent ausgeschlossen.


Ein besonderer Fokus liegt zudem auf Regionalität: Obst, Gemüse und Milchprodukte stammen weitgehend von regionalen Lieferanten, etwa vom Weidenhof, von welchem frische Milch in Mehrweggebinden bezogen wird. In Aktionswochen setzt das Team außerdem auf das Nose-to-Tail-Prinzip und verarbeitet ganze Tiere wie Reh oder Lamm – ein weiterer Beitrag zur ganzheitlichen Ressourcennutzung.


In der Produktion wurden neue, effizientere Geräte eingesetzt und der Lebensmittelabfall wird regelmäßig getrackt. Die Ergebnisse werden transparent kommuniziert, um Gäste für das Thema Food Waste zu sensibilisieren. Unterstützt wird dies durch eine aktive und moderne Gästekommunikation über digitale Screens, die Nachhaltigkeits- und Gesundheitsthemen sichtbar macht.


Wir gratulieren dem gesamten Projektteam herzlich zu diesem herausragenden Ergebnis und der konsequenten Weiterentwicklung hin zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Gastronomie.

 
 
 

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